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Ausbildung

Heilpraktiker, die sich für die Homöopathie als Therapiemethode entschieden haben, stehen vor derselben Frage wie ein Patient auf Therapeutensuche: „Wo finde ich ein Ausbildungsinstitut, das eine qualifizierte und fundierte homöopathische Ausbildung mit erstklassigen Dozenten anbietet?“

Der Begriff (klassische) Homöopathie ist nicht geschützt. Um an qualifizierter homöopathischer Aus- und Weiterbildung interessierten Menschen ein hohes Maß an Sicherheit und ein hohes Ausbildungsniveau zu gewährleisten akkreditiert die SHZ Ausbildungsinstitute.

Eine Liste von akkreditierten Ausbildungsinstituten finden Sie hier.

Qualität beginnt für die SHZ nicht erst mit der Überprüfung von Therapeuten. Die Basis für die Qualität eines homöopathischen Therapeuten liegt in einer fundierten Ausbildung. Deshalb gehört zu dem Qualitätskonzept der SHZ die Akkreditierung von Ausbildungsinstituten. Diese verpflichten sich zu einem Ausbildungskonzept analog der SHZ-Ausbildungsrichtlinien und -Lernzielen und erfüllen weitreichende zusätzliche Standards für eine fundierte, homöopathische Ausbildung, deren Einhaltung regelmäßig alle 2 Jahre von der SHZ überprüft wird.

Deshalb ist die Akkreditierung von Ausbildungsinstituten eine weitere Säule des SHZ-Konzeptes  zur Qualitätssicherung und -förderung in der Homöopathie. Die Ausbildungsinstitute verfügen dabei innerhalb des festgelegten Rahmens der SHZ-Ausbildungsinhalte und -Lernziele über individuelle Gestaltungsspielräume.

Die SHZ versteht sich als Partner der Ausbildungsinstitute und unterstützt sie mit Hilfsmitteln für die Ausbildung, z.B. in Form von „Lernhilfen“ für das Studium der Materia Medica oder für die Prüfungsvorbereitung durch das im Juli 2009 erschienene Buch „Prüfungstrainer Homöopathie“. Die SHZ fördert damit eine solide und praxisbezogene Ausbildung durch kontinuierliche Überprüfung der Institute. Dies schafft nicht nur einen guten Standard bei den Studierenden der Homöopathie, sondern gibt Menschen, die sich für eine Ausbildung in Homöopathie interessieren, eine grundlegende Orientierung.

Ausbildungsinstitute können akkreditiert werden, wenn sie folgende Kriterien erfüllen:

  • Die Ausbildung erfolgt nach den SHZ-Ausbildungsinhalten und -Lernzielen
  • Die Ausbildungszeit beträgt mindesten 550 Unterrichtsstunden á 45 Minuten Präsenzunterricht und
    1250 Unterrichtsstunden á 45 Minuten Heimstudium
  • Mindesten 60% der Unterrichtsstunden werden von SHZ-zertifizierten Dozenten abgehalten
  • Nachweis von Praxisanteilen
  • Fachliche und pädagogische Qualifikation der Dozenten und Supervisoren (inklusive Verpflichtung zu fachspezifischer Fortbildung).

Ausbildungsstätten, die diese Kriterien erfüllen, werden von der SHZ akkreditiert und in einer Liste veröffentlicht, um angehenden Homöopathen eine zuverlässige Orientierung bei der Suche nach einer qualitativ hochwertigen Ausbildung zu geben.

 

Erklärung zu Ethik und Schweigepflicht während einer homöopathischen Ausbildung

 

Fördermöglichkeiten für Ihre Weiterbildung

Zur Finanzierung Ihrer Fortbildungen gibt es zahlreiche staatlich finanzierte Fördermöglichkeiten, bspw. den Qualifizierungsscheck (Hessen, Rheinland-Pfalz) oder den Bildungsscheck (NRW, Brandenburg und Schleswig Holstein). Da die Möglichkeiten in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich sind, bitten wir Sie, sich selbst zu informieren. Eine gute Übersicht zu Fördermöglichkeiten in den einzelnen Bundesländern mit Suchmöglichkeit finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie www.foerderdatenbank.de oder Bundesministerium für Bildung und Forschung www.bildungspraemie.info .

Diese Fördermöglichkeiten können unter bestimmten Voraussetzungen auch für die Zertifikats-Prüfung der SHZ sowie für Homöopathie- und Klinik-Fortbildungen angerechnet werden.